___In Cover Of The Moon... <3
~Nachtgedanken~

Sprachlos

Es gibt so viele Dingen die einen sprachlos machen und man kann nichts dagegen tun. Das Gefühl nicht beschreiben. Nur fühlen. Falschheit fühlen. Und das ist falsch. Was hier passiert.
Diese Welt ist nicht mehr rein. Hat ihre Unschuld verloren. Oder sind wir es, die sie ihr genommen haben? Ja, das schon eher. Mit unseren Lügen, Intrigen, unseren 1000 Wahrheiten und der Menschlichkeit die in 10 millionen Euro Villen wohnt und vielleicht einen Euro im Monat spendet. Man will etwas tun. Bloß was? Was soll man noch tun? Die Menschen sind träge geworden von dem vielen Geld. Alles Bequem. Alles jetzt. Nicht warten.
Man will groß aufräumen in der Welt. Die Falsche Menschlichkeit will helfen. Und gibt dabei nicht mal dem Mann am Bahnhof im Regen das Stückchen Sandwich, was man selber sowieso nicht mehr isst da man noch zu dieser und jener Dinnerparty eingeladen ist.
Ich könnte kotzen. Über so viel falschheit. Man ist menschlich. Weils schick ist. Zum guten Ton gehört. Nicht weil man helfen will. Wie weit ist es nur gekommen mit dieser Welt? Nein. Falsche frage. Wie weit ist es mit den Bewohnern dieser Welt gekommen? Denn was kann schon die Welt dafür, dass niemand die Zeichen richtig deutet. Dass niemand ihre Sprache spricht. Dabei ist es ganz eindeutig was sie sagt. Stopp. Halt. Nicht weiter. Ihr werdet daran sterben. Und ich auch.
Sagt sie. Jemand hat mal gesagt, "Die großen Menschen sind entschieden ganz absonderlich" und dieser jemand hatte recht. Sie lassen ihre Blumen in den Kästen auf dem Balkon um keinen Preis vertrocknen, aber andere Menschen den Hungertod sterben lassen, das können sie. Mit gutem Gewissen. Sie haben doch schon gespendet, letzten Monat erst.

Und ich frage mich, wie viel muss geschehen, damit es mehr WIR gibt?

15.8.06 00:51


*Wer hoch fliegt, fällt tief *

Hoch geflogen

immer höher

gemeinsam mit Dir

in die Wolken geträumt

Glücklich gewesen

eine Zeit lang

dann, hart aufgeschlagen

auf dem Boden der Realität

Was ist passiert?

Du hast mich verlassen

aus den Wolken geschubst

keine Zeit gehabt, die Flügel auszubreiten.

14.8.06 18:28


Nachtgedanken

Nachts, wenn der Mond schlafen geht und die Straßen im Traum seuftzen und die Fenster sich unruhig hin und her werfen, dann erwache ich zum leben.
Nachts, wenn die Welt schläft und die Sterne mir stumm gesellschaft leisten, dann sieht meine Seele klar.
Und nachts, wenn Du irgendwo schläfst und ruhig atmest, dann wispert die Vernunft und sie erinnert mein Herz.
Daran, dass Du nicht wie ich bist, dass Du das Wasser und ich das Feuer bin. Du die Sonne und ich die Nacht. Und daran, dass ich immer hinter Dir, aber niemals neben Dir stehen werde.
Das Herz will Liebe einwerfen, aber die Vernunft bringt sie mit einem Wort zum schweigen. Eifersucht.
Und nachts, verstummt die Vernunft. Und das Herz weint. Stille Resignation.

10.8.06 01:22


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